Segelsaison 2026 der L'art de vivre
Die Yacht
Auf dieser Seite werden wir unsere Segeltörns im Jahr 2026 ab und zu etwas dokumentieren. Es soll kein Tageslogbuch sein, sondern nur kleine Ausschnitte zeigen, welche für Freunde und Bekannte spannend sein könnten. Damit seid auch ihr Teil der Crew!

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Unser Segelblog 2026
Frühlingstörn vom 8. April - 19. April 2026 mit Ute und Martin
Endlich hat die neue Segelsaison begonnen! Nachdem ich das Auto noch schnell vollgeladen hatten, ging es ab in Richtung Kroatien, zum Heimathafen der L'art de vivre! Martin und Ute sind mit dem eigenen Auto gefahren, da sie im Anschluss noch weiterreisen wollten. Somit konnte ich mein Fahrzeug voll beladen.

Zur Abfahrt bereit!
Ich war einen Tag früher vor Ort – nach einer gemütlichen 10‑Stunden‑Reise, inklusive einem 30‑minütigen Powernap auf einer italienischen Raststätte, hatte ich Zeit genug in aller Ruhe ein paar Dinge vorzubereiten. Das Schiff bekam gleich drei neue Fender verpasst – quasi die maritime Version von neuen Airbags. Ausserdem stand die alljährliche Reinigung der Logge an, mein persönliches Highlight im Bereich „Dinge, die man niemandem als Hobby verkaufen kann“. Ich habe dem Schiff auch eine neue Rettungsinsel spendiert und einen Luftkompressor fürs Dinghi. Ach ja, und der zusätzliche Kühlkompressor am Motor für den Kühlschrank läuft nach dem Service endlich wieder. Alle Dichtungen und alten Leitungen wurden ersetzt. Das Ding schnurrt jetzt wie ein zufriedenes Kätzchen. Nebenbei habe ich noch diverse Ersatzteile eingekauft, die später zum Einsatz kommen – darunter neue Opferanoden (RIP, ihr tapferen kleinen Metallhelden) und einen Impeller für den Dinghi-Motor.
Am zweiten Tag nach der Abreise wurde ich allerdings krank und hatte Fieber. Zum Glück dauerte es nur eine Nacht. Dann ging es wieder an die Arbeit! In Vrsar bin ich auf den Mast gestiegen, weil die Windanzeige nicht mehr funktioniert hat. Sie war irgendwie „verhockt”. Jetzt läuft sie wieder. Mal schauen, wie lange!
Dann wurde beim Steuerstand eine neue Ankerwindensteuerung eingebaut, weil die alte eine Woche vor Saisonende 2025 beschlossen hatte, in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Reparieren? Keine Chance. Der Kunststoff war so spröde, dass das Salzwasser überall reingekrochen ist – und wie wir wissen, sind Salz und Elektronik ungefähr so gute Freunde wie Katzen und Staubsauger. Also habe ich dem Drama ein Ende gesetzt und ein neues Teil gekauft. Danach war der Dinghi-Motor dran. Der Vergaser wurde zerlegt und gründlich gereinigt – quasi ein Wellnessprogramm für Zweitakter. Zwischen Benzintank und Vergaser kam noch ein zusätzlicher Filter rein. Zweitaktbenzin ist ja bekanntlich etwas eigen. Das Öl darin klebt gerne zusammen wie Teenager nach dem ersten Festivalwochenende. Selbst wenn man versucht, den Vergaser leer laufen zu lassen, bleibt immer ein Rest zurück – und am Ende ist es meistens das Öl, das sich denkt: „Ich bleib hier“ und alles schön verklebt.
Natürlich haben wir nicht nur geschraubt, geflickt und repariert, als wären wir die „A-Team“-Version der Bootsmechanik. Zwischendurch sind wir auch tatsächlich gesegelt und haben das Leben genossen – schliesslich braucht selbst das fleissigste Werkzeug mal eine Pause. Wir haben uns die charmanten Städtchen Rovinj, Vrsar, Poreč, Novigrad und Umag angeschaut und die Vorsaison gefeiert, in der man noch nicht um jeden Quadratmeter Schatten kämpfen muss. Im Sommer wird’s dort ja eher zu einer olympischen Disziplin: Synchron-Sitzplatzsuchen am Wasser – Entspannung sieht anders aus. Tagsüber war es angenehm warm, nachts hat uns die Heizung aber ab und zu noch freundlich zugewunken, so nach dem Motto: „Ihr wollt mich doch nicht wirklich ausschalten, oder?“ Rückblickend wäre der Mai wohl der perfekte Monat – genug Sonne, wenig Touristen und Temperaturen, die nicht ständig zwischen „Sommerurlaub“ und „Aprilwetter“ hin- und herspringen.
Zurück in Pula wartete natürlich wieder eine kleine To‑do-Liste auf uns, die länger war als die Speisekarte einer Strandbar. Die neue elektrische Salzwasserpumpe wurde eingebaut und angeschlossen – unser zukünftiger Held in Griechenland, wo man mit sauberem Salzwasser vorspülen kann und das Süsswasser nicht gleich so beleidigt ist, weil es gespart wird. Dann durfte ich erneut den Mast erklimmen, denn das Horn hatte beschlossen, in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen. Ein paar liebevolle, aber bestimmte Klapse mit dem Gummihammer – und siehe da, das gute Stück tut wieder so, als wäre nie etwas gewesen. Manchmal braucht Technik eben einfach ein bisschen… Motivation. Der Dinghi-Motor bekam frisches Getriebeöl, aber keinen neuen Impeller. Der vom Mechaniker war nämlich eher „Impeller für die Barbie-Yacht“. Also habe ich in der Schweiz einen neuen bestellt und hoffe diesmal auf die richtige Grösse. Immerhin weiss ich jetzt, wo das Ding sitzt – und dass der aktuelle noch fit genug ist, um nicht sofort in die Impeller-Rente zu müssen. Und dann wäre da noch der Baumkicker, der über den Winter offenbar beschlossen hat, seinen Geist an Neptun zu übergeben. Eine der Gasfedern im Inneren dürfte hinüber sein. Ersatz habe ich in Frankreich bestellt, aber den Versand darf ich selbst organisieren, weil die Firma keine Lust auf Zollabenteuer hat. Also ein FedEx-Konto erstellt – und sobald ich Masse und Gewicht kenne, kann ich den Auftrag erteilen. Bürokratie ahoi.
Es war ein wunderbarer Törn mit Ute und Martin – klar, die beiden kennen das Schiff so gut, dass ich mich schon fast wie der Praktikant an Bord gefühlt habe. Neben meinen selbst auferlegten Bastel- und Schraubprojekten blieb mir deshalb sogar ein bisschen Freizeit. Luxus pur. Die Heimfahrt war dann eher unspektakulär. Drei Kilometer Stau am Gotthard – das ist ja quasi Fast Lane, wenn man bedenkt, was dort im Sommer abgeht. Nach knapp 11 Stunden Reisezeit war ich wieder zu Hause und habe mich gefragt, warum sich die Rückfahrt immer länger anfühlt als der ganze Törn zusammen.

Urs und Ute - wenig Wind aber genug zum entspannten Segeln...

Martin an einem seiner liebsten Plätze ;-)

Leuchtturm Pucini vor Rovinj

Stadthafen von Rovinj.

In der Marina von Novigrad.

Reparatur des Anemometers auf dem Masttop.
Familientörn vom 6. - 20. Juni 2026 mit Conny und Alina
Bevor wir in See stechen können, braucht das Schiff noch eine kleine Wellnessbehandlung. Ganz oben auf der To‑Do-Liste: der Baumkicker, den ich in der Schweiz liebevoll generalüberholt habe. Der hat jetzt brandneue Gasdruckfedern bekommen – die alten hatten nach zehn Jahren offenbar beschlossen, sich in Rost aufzulösen. Ein Klassiker.
Diesmal sollte aber wirklich für die nächsten zehn Jahre Ruhe sein. Vielleicht sogar länger, denn ich habe die neuen Federn noch mit einer Spezial-Farbkur verwöhnt, in der Hoffnung, dass sie nicht wieder heimlich vor sich hinrosten. Ob’s was bringt? Wir werden sehen…

Der revidierte Baumkicker auf der grünen Wiese...

... und wieder dort montiert, wo er hingehört!
Am 6. Juni 2026 gings endlich los – zumindest theoretisch. Praktisch bedeutete das wie immer: erst mal noch schnell ein paar Kleinigkeiten am Schiff erledigen. Wobei „Kleinigkeiten“ natürlich ein dehnbarer Begriff ist. Die Installation des Baumkickers war tatsächlich noch die Wellness-Variante. Einmal anschrauben, einmal fluchen, fertig.
In der Eignerkabine hingegen hat die Toilette nach rund 25 Jahren beschlossen, in Rente zu gehen. Und zwar sofort, ohne Vorwarnung, ohne Abschiedsrede. Ein kleiner Riss im Gehäuse – und plötzlich floss das Wasser nicht mehr raus, sondern rein. Genau das, was man sich bei einer Toilette wünscht. Aber hey: Glück im Unglück, ich hatte noch Ersatz dabei. Man kennt ja sein Leben.
Danach konnte es dann wirklich losgehen! Also… theoretisch. Der Wind hatte nämlich beschlossen, heute frei zu nehmen. Erst wenig, dann weniger, dann gar keiner mehr. Also Motor an und rüber auf die italienische Seite tuckern. Wir kamen natürlich spät an – also so spät, dass man es schon wieder früh nennen könnte: Mitternacht. Also haben wir einfach vor der Einfahrt nach Chioggia geankert und sind am nächsten Morgen rein gefahren. Beste Entscheidung.
Das Anlegen war wie immer kein Problem – wären da nicht diese Dalben aus Beton gewesen. Beton! Wer kommt auf so was? Jede Berührung ein Kratzer. Also schön sauber manövrieren, ganz vorsichtig anlegen… so wie wir es ja eigentlich immer machen. Oder zumindest versuchen.
Danach: Duschen, durchatmen und das Städtchen erkunden. Endlich Urlaub.

Überfahrt nach Chioggia.

Venedig? Nein Chioggia...

Und immer noch Chioggia.

Beste Aussicht in Chioggia und Dienstfahrzeuge direkt vor dem Gebäude - bei der Guardia Costiera!
Nach Chioggia ging’s weiter nach Venedig – schliesslich muss man ja irgendwann mal schauen, ob die Stadt wirklich auf Pfählen steht oder ob das nur ein Marketing-Gag ist. Vorher habe ich brav beim Vereinshafen Diporto Velico Veneziano per Mail angefragt, ob sie wohl ein Plätzchen für unser 45-Fuss-Schiff hätten… und siehe da: Hatten sie! Die Antwort kam schneller zurück als ein Espresso an der Bar, und erst noch superfreundlich.
Bei der Ankunft haben wir uns dann telefonisch gemeldet, und der Hafenwart kam mit seinem Boot angerauscht, um uns einzuweisen. Die berühmten venezianischen Pfosten kennen wir ja inzwischen – dieses Mal immerhin aus Holz, also quasi die Luxusversion. Das Anlegemanöver war dann auch bald erledigt, ohne dass wir uns wie in einem Slalomkurs fühlten.
Danach ging’s ab in die Stadt: Venedig anschauen, staunen, verlieren, wiederfinden – das volle Programm. Einen Tag später dann Murano und Burano. In Murano gibt’s ja diese legendären Glasbläser, die aus glühender Lava Kunstwerke zaubern. Natürlich haben wir etwas gekauft. Mit Zertifikat. Und Siegel. Und wahrscheinlich auch mit einem Segen des Glasgottes. Wir durften dem Meister sogar bei der Arbeit zuschauen – beeindruckend! Die Gasrechnung für den Ofen ist allerdings weniger beeindruckend, eher… astronomisch. Vor der Pandemie 2000 Euro, beim Ukraine-Krieg 15'000 Euro, jetzt rund 6000 Euro – pro Monat. Kein Wunder hat er mir die Rechnungen gezeigt, wahrscheinlich dachte er, ich halte ihn für einen begnadeten Geschichtenerzähler.
Nach Murano ging’s weiter nach Burano – kleiner, bunter, ruhiger und irgendwie einfach… schöner. Ein richtig gemütliches kleines Städtchen mit Kanälen, Brücken und Gassen, die sich ständig neu verzweigen. Touristen gab’s schon, aber angenehm dosiert – so wie Pfeffer im Essen: genug, aber nicht so viel, dass man schwitzt.
Nach drei Tagen ist unsere Tochter dann mit dem Flugzeug nach Hause geflogen, und wir haben am 12. Juni 2026 unsere Reise Richtung Triest fortgesetzt – weiter, immer weiter, der Sonne hinterher.
Und hier findest Du den Film von Venedig.

Venedig, Dogenpalast, dahinter der Markusplatz.

Venedig, Markusdom.

Venedig, Downtown.

Burano.

Burano.
Nach Venedig sollte es eigentlich wieder brav zurück nach Triest gehen. So der Plan.
Die ersten 30 Seemeilen liefen wie aus dem Segelprospekt: Wind perfekt, Stimmung perfekt, alles perfekt. Danach allerdings… ja, danach kam wieder der gute alte Dieselwind ins Spiel – dieser treue Begleiter aller Segler, der immer dann auftaucht, wenn man ihn eigentlich nicht eingeladen hat.
Rund um Koper und Triest wimmelt es abends und nachts von richtig dicken Pötten. Also nicht „Oh, ein nettes Fischerboot“, sondern eher „Titanic, aber in echt und wach“. Diesen Kolossen sollte man nicht zu nahe kommen, wenn man nicht als Fender enden möchte. Also haben wir versucht, uns möglichst elegant ausserhalb der Verkehrstrennungsgebiete zu bewegen.
Gegen 23:00 Uhr dann die Schrecksekunde:
Irgendetwas hat gegen Kiel, Bordwand oder Propeller geknallt. Ein Geräusch wie: „Hallo, ich bin ein unbekanntes Objekt und möchte euch kurz das Herz stehen lassen.“ In der Bucht von Muggia haben wir dann gegen 01:00 Uhr geankert. Am nächsten Morgen bin ich abgetaucht, um das Schiff zu checken. Glücklicherweise: Keine Schäden! Zumindest keine, die man ohne Röntgenblick sieht.
Am 13. Juni 2026 haben wir das Schiff dann zur Marina San Giusto verholt. Die hatten aber leider keinen Platz für uns – offenbar war Triest gerade „fully booked“. Also wieder zurück nach Muggia und dort in die Marina San Rocco. War eigentlich ganz gemütlich dort, und es fährt regelmässig ein Taxiboot nach Triest.
Am ersten Abend haben wir aber erst mal Muggia erkundet. Triest musste warten – schliesslich soll man Städte nicht hetzen.

Rathaus in Muggia.

Nationalspeise in Friaul und Triest: "Fusi al Refosco".
Heute stand wie geplant der Triest‑Ausflug an. Hafenplatz hatten wir zwar keinen, aber hey – wenn wir schon nicht anlegen dürfen, dann legen wir halt die Stadt selbst unter die Lupe. Die berühmte "Piazza Unità d’Italia" soll ja angeblich grösser sein als der Markusplatz in Venedig. Ob das stimmt? Keine Ahnung. Für uns sah’s ungefähr gleich gross aus.
Danach ging’s hoch zur Festung, Museum inklusive. Viel Geschichte, viele Treppen, aber immerhin eine Aussicht, die einem kurz vergessen lässt, dass man eigentlich schon wieder Durst hat. Dann noch ein Spaziergang entlang des Kanals, der mitten durch Triest führt – sehr malerisch, sehr italienisch, sehr „wir könnten jetzt eigentlich ein Gelato vertragen“ (wir haben dann Pizza gegessen).
Zurück aufs Schiff ging’s dann standesgemäss mit dem Wasserbus „Delfino Verde“. Der tuckert zuverlässig zwischen Muggia und Triest hin und her – ein bisschen wie ein ÖV‑Delphin, nur ohne Kunststücke.

Canal Grande di Trieste.

Castello di San Giusto.

Piazza Unità d’Italia.
Von nun an ging’s stetig südwärts… Novigrad, Poreč, Vrsar, Tanken in Rovinj und am Ende Pula – quasi die „Adria‑Nordschleife“, auch mit Boxenstopp aber wohl mit deutlich besserem Essen. Dort endeten dann auch die Ferien meiner Frau. Ich bleibe noch ein paar Tage auf dem Schiff zurück, um die wichtigsten Arbeiten für den grossen Griechenland‑Törn zu erledigen. Der Film für diesen Törn findest du hier!
Im Juli geht’s dann mit Peter weiter.

Novigrad.

Porec.

Rovinj.

Törn Nordadria.
Törn Pula-Dubrovnik vom 23. Juli - 5. August mit Peter
Das letzte Mal bin ich ja noch mit Auto und halbem Hausstand nach Veruda gefahren. Diesmal war ich richtig modern unterwegs: Flugzeug, Handgepäck und Peter, ein guter Freund und Arbeitskollege, der sich freiwillig (!) für ein paar Tage Bootsschrauberei gemeldet hat.

Abflug der zwei "Hirsche" in Basel.
Das Schiff war im Juni bereits mit Bier, Wein, Milch und allerlei „Überlebensmitteln“ vollgestopft worden – also quasi segelfertig. Wir mussten nur noch die leichten Frischwaren einkaufen. Und natürlich: etwas reparieren. Denn ohne Reparatur ist es ja kein richtiger Törn.
Der Alternator hatte beschlossen, keinen Strom mehr zu liefern. Problem war eine fehlende Erregerspannung. Also kein Spannungsfeld, keine Ladung, keine Freude. Zuerst dachte ich: „Der ist tot. Komplett.“ Auch mit angeschlossener Erregerspannung kam nicht die erwartete Leistung. Doch Peter, bewaffnet mit Internet und Geduld, fand zusammen mit mir schnell den Fehler: Die positiven Leitungen für Erregerspannung und Sensorspannung waren seit jeher vertauscht. Es funktionierte zwar irgendwie – aber eben wie ein Kaffee ohne Koffein: sinnlos. War wohl schon länger so, aber dank Landstrom hat man's nie richtig gemerkt.
Los ging’s bereits am Freitag. Nichts mehr zu tun ausser Schlüssel und Badge in der Marina Veruda abgeben und mich von allen im Hafen verabschieden – besonders von Vojko, der gefühlt jede Schraube im Hafen persönlich kennt. Wir hatten guten Wind und segelten im ersten Schlag bis nach Unje, wo wir vor dem kleinen Dörfchen an der Westküste ankerten. Idylle pur.
Weiter ging’s nach Mali Lošinj, wo uns Starkwind und Gewitterwarnungen zwei Tage festhielten. Es gibt definitiv schlimmere Orte, um „festzusitzen“. Mali Lošinj ist quasi einer der Wellnessbereiche in der Adria.

Vor Anker in Murter.
In Trogir stand die nächste Reparatur an. Wir ankerten in der Bucht und wollten mit dem Dinghi in die Stadt fahren. Doch der Benzinhahn war undicht. Kein Problem: Bypass gebaut, alles dicht – nur eben ohne Abstellmöglichkeit. Der neue Hahn kommt mit dem übernächsten Crewmitglied. Dann aber der Schreck: Der Motor liess sich nicht mehr drehen. Nach kurzer Analyse stellte ich fest: Der Kolben bewegte sich nicht mehr. Also alles auseinandernehmen – bis zum Polrad. Mit sanftem Klopfen, Werkzeug und einer guten Portion WD40 haben wir den Kolben wieder motiviert, seinen Job zu machen. Danach stand einem schönen Abend in Trogir nichts mehr im Weg. Frei nach Loriot: Irgendwas ist immer - Immer ist irgendwas!
Der restliche Törn war ruhig. Nur ein paar Klebestellen am Dinghi wollten erneuert werden. Viele Buchten, ein Besuch in Korčula, und zunehmend weniger Wind. Je weiter südlich wir kamen, desto häufiger lief der Motor. Dafür waren die Batterien jetzt immer voll – immerhin etwas.

Auch der 1. August (Nationalfeiertag der Schweiz) wurde auch dem Schiff gefeiert!

Nationalspeise in Kroatien: Ćevapčići.

Nach dem Törn ist vor dem Törn! Prost!
In Dubrovnik ging’s nach dem Tanken von 100 Liter Diesel in die Marina. Für Peter stand am nächsten Tag der Rückflug an. Ein sehr schöner, wenn auch brutal heisser Törn. Das Wasser hatte zeitweise 27.8°C – also eher Badewanne als Abkühlung. Danke Peter! Hat Spass gemacht! Und wir mussten keinen Kolben ziehen, was Du ja auf Grund Deiner Ausbildung und beruflichen Praxis auf Hochsee ohne Probleme hättest durchführen können!
Und hier noch der Film zu unserem Törn - Abonnieren nicht vergessen!

Eingang nach Dubrovnik.

Törn mit Peter.
Törn Dubrovnik - Dubrovnik vom 6. - 8. August mit me myself and I
Knappe drei Tage gehörten nun nur mir alleine – ein seltenes Naturereignis, fast so selten wie Wind genau aus der richtigen Richtung. Man könnte meinen, ich würde diese Zeit geniessen. Wer mich kennt, weiss aber: ruhig sitzen ist für mich ungefähr so wahrscheinlich wie ein Charterboot mit professioneller Crew an Bord anzutreffen.
Also habe ich mir vorgenommen, die beiden kleineren Winschen beim Niedergang auseinanderzunehmen, resp. zu warten. Eine davon ist eine Elektrowinsch – also quasi die Diva unter den Winschen. Darüber gibt’s jetzt sogar einen Film. Hollywood wird sich melden.
„Schnell, schnell“ war das Ganze natürlich nicht. Pro Winsch rund drei Stunden, bis alles wieder zusammengesetzt war und die neuen Sperrklinken samt Federn drin waren. Ich kenne jetzt jede Schraube und Achse persönlich.

Die Elektrowinsch nach dem Wellnessprogramm.
Dann gabs noch eine kleine Malerei am Bug. Die blaue Farbe ist dort an mehreren Stellen abgeplatzt – offenbar wollte sie auch Ferien. Perfekt sieht’s nicht aus, aber immerhin besser als die weissen Flecken, die aussehen, als hätte ein Möwenmaler Lehrlingsarbeit abgeliefert.
Montiert wurde jetzt auch das Solarpanel zum Laden der AGM‑Motorbatterie – ein kleiner Meilenstein, denn im Winterlager soll das Ding ja nicht nur hübsch aussehen, sondern auch arbeiten. Jetzt war das Ganze erst einmal ein Testlauf, um zu schauen, ob alles wirklich funktioniert oder ob das Panel nur so tut, als würde es Strom produzieren.
Ein bisschen Feintuning brauche ich noch bei den Victron‑Einstellungen des DC‑DC‑Ladegeräts. Diese Menüs sind ja ein eigenes Universum: Man klickt sich durch, liest Begriffe wie „Startspannung“, „Verzögerte Startspannung“ und „Verzögerte Startspannungsverzögerung“ und fragt sich irgendwann, ob man gerade eine Batterie einstellt oder ein Raumfahrtprogramm. So richtig schlau geworden bin ich daraus noch nicht – aber zum Glück habe ich ja noch etwas Zeit, bevor der Winter kommt und das Panel seinen Ernstfall hat.

Das neue Solarpanel im Arbeitsmodus - vor dem Einlaufen in den Hafen wird es dann heruntergeklappt.
Neu abgedichtet habe ich auch die Backbordluke in der Eignerkabine. Bei normalem Regen dicht, bei Gewitter eher so „semi-motiviert“. Mal schauen, ob dieser Versuch nun endlich Erfolg hat oder ob die Luke weiterhin der Meinung ist, dass Wasser ein willkommener Gast sei.
Als wirklich alles erledigt war und ich absolut nichts mehr zu tun hatte (ein Zustand, der mir grundsätzlich suspekt ist), bin ich mit Badeschuhen und T‑Shirt an Land geschwommen. Dort wollte ich gemütlich herumlaufen. Das ging exakt 100 Meter gut – dann löste sich die Sohle meines Steuerbordschuhs. Natürlich. Irgendwas ist immer.

Aber schön war's in Veli Zaton!
Törn Dubrovnik - Durrës vom 8. - 20. August mit Stefan
Los ging’s mit Stefan in Dubrovnik. Erst der obligatorische Altstadt‑Rundgang – Danach Ausklarieren und weiter Richtung Montenegro. Leider war der Wind wohl gerade in den Ferien, also hiess es: viel Motor, wenig Segelromantik.

Stefan.
Tivat hatte ich beim letzten Mal eher als „Magen‑Desaster“ in Erinnerung (Lebensmittelvergiftung deluxe), also war ich froh, die Stadt diesmal gesund und mit Stefan neu zu erkunden. Doch bevor wir Pizza und Dolce Vita geniessen konnten, stand das grosse Behörden‑Hopping an: Zuerst zur Polizei – freundlich, aber mit Formularen, die vermutlich schon Marco Polo ausgefüllt hat. Dann zur Hafenmeisterin am Ende der Marina – 15 Minuten Fussmarsch, gratis Fitnessprogramm inklusive. Zwischendurch noch in der Marina‑Rezeption einen Hafenplatz reservieren – man weiss ja nie, ob das Schiff sonst auf der Luxusmeile strandet. Die Hafenmeisterin konnte mir die Vignette nicht ausstellen, weil ihr Scanner kaputt war. Technik eben: grossartig, wenn sie funktioniert, Comedy‑Gold, wenn nicht. Also zurück zur Polizei, dort beim Marine‑Assist alle Daten in den PC tippen lassen – wahrscheinlich dauert das länger als die Einreise ins All. Wieder zurück zur Hafenmeisterin, Vignette kaufen, und dann erneut zur Polizei, wo auch der Zoll noch seinen Stempel setzen wollte. Ein 90‑minütiges Behörden‑Ballett, ein ständiges „Hin und Her“, fast wie ein Tanzkurs – nur ohne Musik und mit deutlich weniger Spass.
Am Ende gab’s dann doch das ersehnte „Okay“ für den Liegeplatz. Und die Belohnung? Die beste Pizza in Tivat, wohlgemerkt nicht in der glitzernden Luxusmeile, sondern im gemütlichen Städtchen. Fazit: viel Papierkram, aber am Ende doch ein Happy End mit knusprigem Rand und geschmolzenem Käse.
Nach Kotor ging’s weiter südwärts. Erst eine gemütliche Bucht, dann Budva – hübsche Altstadt, viele Leute, aber immerhin genug Platz für unser Dinghi. Wir haben brav vor der Stadt geankert und sind mit dem Beiboot an Land. Alles easy… bis wir zurückkamen. Plötzlich blies es von den Bergen mit 15–25 Knoten Fallwind. Für ein Dinghi‑Hochzieh‑Manöver fast zu viel Wind – fast schon „Crossfit für Segler“. Der Wind liess dann auch die halbe Nacht nicht locker. Und weil es sonst ja langweilig wäre, meldete sich gegen 2 Uhr der Ankeralarm: Unser Schiff schlich sich langsam in Richtung einer Untiefe. Also: raus aus den Kojen, Anker rauf, neu ankern – mitten in der Nacht. Normalerweise liegt man da im Bett und träumt von ruhigen Buchten. Aber hey, sonst gäbe es ja nichts zu erzählen. Am nächsten Tag ging’s weiter nach Bar. Dort bekamen wir einen Hafenplatz direkt neben der Werft. Nicht gerade die romantischste Lage, aber immerhin: kein Ankeralarm, keine nächtlichen Abenteuer. Manchmal ist schnöder Hafenkomfort eben die wahre Luxusklasse.

Ich nach dem kühlen Bad bei fast 40 Grad Lufttemperatur.

Kirche von St. John Vladimir in Bar

Glacestand in Bar.
Nach dem Einklarieren in Shëngjin – was auf Albanisch "Sankt Johann" heisst, aber sich eher wie „Willkommen im Abenteuerpark Balkan“ anfühlt – ging es weiter in die Bucht Rada di Capo Pali. Dort wollten wir auf einer Halbinsel eine verlassene Militärstation besuchen. Verlassen, so dachten wir. Nun ja… Spoiler: war sie nicht.

Offizielles Dokument der Polizei nach dem Einklarieren in Shengjin.
Nach etwa 20 Minuten gemütlichem Herumstöbern zwischen rostigen Türen, bröckelnden Mauern und dem Charme einer „Lost Place“-Instagram-Story tauchte plötzlich ein 3‑Mann‑Kommando auf. Höflich, aber mit der Art von Bestimmtheit, die entsteht, wenn man eine Kalaschnikow trägt und wir nur ein Dinghi haben. Unsere Argumente waren entsprechend… sagen wir: unterdurchschnittlich überzeugend.
Auch wenn es nicht mehr aktiv genutzt wurde, war es immer noch militärisches Sperrgebiet. Na ja unsere Argumente gegen eine Kalaschnikow waren zu wenig stichhaltig und so verliessen wir mit dem Dinghi die Insel wieder. Es ging nun an unsere letzte Ankerstelle vor Durrës. Noch einmal draussen ankern und dann am nächsten Tag rein nach Durrës.

Unser Schiff im Industriehafen von Durrës.

Abendstimmung im Hafen Durrës.

Unser Törn von Kroatien über Montenegro bis Albanien.
Tja, und damit war für Stefan die grosse Reise vorbei. Er flog – ausgestattet mit frisch polierten Eindrücken, neuen Lieblingsmomenten und vermutlich einem Koffer voller „Hätte‑ich-fast-vergessen“-Souvenirs – von Tirana wieder nach Hause.
Im gleichen Flieger sass beim Hinflug dann auch Felix. Er wird mich nun weiter begleiten – quer durchs Land, über Hügel, Häfen, Behörden und bis nach Korfu.
Törn Durrës - Korfu vom 20. August bis 12. September mit Felix
Kaum war Felix angekommen, ging’s direkt zum Einkaufen – natürlich mit dem Taxi, denn aus dem Fährhafen rauszukommen dauert zu Fuss wirklich zu lange. Also rein ins Taxi, raus aus der Zone, und schon hatten wir das Gefühl, wieder in der Zivilisation zu sein.
Am nächsten Tag stand Tirana auf dem Programm. Wieder Taxi – unser neues Lieblingsfortbewegungsmittel. Die Strassen waren gut gefüllt, und unser Fahrer nutzte jede Gelegenheit, um sich mal links, mal rechts an Autos und Lastwagen vorbeizuschlängeln. Es sah ein bisschen aus wie ein Computerspiel, nur dass wir keine Punkte bekamen und der Fahrer offenbar unsterblich war.
Zum Thema Taxi kann man hier wirklich sagen: es ist… anders. Bei uns zu Hause ruft man an, wartet, hofft. Hier dagegen läuft alles elektrisch, digital und erstaunlich herzlich. Die meisten Taxis sind E‑Autos und werden ganz entspannt per WhatsApp bestellt – als würde man eine Pizza ordern, nur dass sie nicht warm, sondern fahrbereit geliefert wird.
Die Disponentinnen sind dabei so freundlich, dass man sich fast fragt, ob man ihnen zum Geburtstag gratulieren sollte. Ab und zu erkundigen sie sich sogar, wie es einem geht – ein Service, den man bei uns wohl nur bekommt, wenn man zufällig die Mutter des Taxifahrers anruft.
Dazu gibt’s regelmässige Updates: Wo das Taxi gerade ist, wie viele Minuten es noch dauert, und in der Stadt sogar die Autonummer, damit man nicht versehentlich in ein fremdes Abenteuer einsteigt. Ein bisschen wie ein Tracking‑Code für Pakete, nur dass das Paket einen selbst abholt.

Das Hi-Taxi in Durrës.

Unser Taxifahrer Dorian, der uns nach Tirana gebracht hat und uns auch wieder dort abgeholt hat (Urs, Felix, Dorian).

Der Skanderbeg-Platz (albanisch Sheshi Skënderbej) ist der Hauptplatz der albanischen Hauptstadt Tirana.
Benannt ist der Platz nach Georg Kastrioti (deutsch für Gjergj Kastrioti), genannt Skanderbeg. Interessant ist das Gebäude rechts. Erkennst Du das Gesicht darin? Es erscheint nur auf Fotos. In der Realität erkennt man es nicht.

Es war schön in Tirana!
Und weiter ging’s südwärts – wie ein Roadmovie, nur halt mit Anker statt Autobahn. In Vlore (Vlora) haben wir vor der Stadt geankert und uns gedacht: „Wenn schon hier, dann bitte Kultur!“ Also ab zu den antiken Ruinen von Apollonia. Oder Apolloni. Egal – Hauptsache alt und beeindruckend.
Am Abend dann die Überraschung: Wind voll auf die Nase. Nicht so ein laues Lüftchen, sondern die Sorte, bei der man denkt: „Wer hat den Ventilator auf Stufe Orkan gestellt?“ Dazu Schwell und Wellen, die unser Dinghi kurzerhand zum Trampolin umfunktionierten. Hoch, runter, Sprung, Platsch – fast wie ein Delfin im Freizeitpark.

Vlore by Night
Am nächsten Tag dann: Anker hoch und ab nach Orikum. Gerade mal 8 Seemeilen entfernt – perfekt, um der Seepolizei zu entkommen. Die wollten uns zwar noch kontrollieren, aber als wir die Segel gesetzt hatten, war’s ihnen dann aber wohl zu mühsam.

Felix - entspannt wie immer.
Orikum übrigens – Trommelwirbel – die einzige Marina in ganz Albanien. Da endet unser Albanienfilm Teil 1. Abspann, Popcorn wegstellen, Fortsetzung folgt… 🎬
Nach Orikum ging es dann mit einer eher langen Fahrt von 62 sm weiter nach Himarë und von dort dann noch ein Katzensprung von 3 sm weiter nach Porto Palermo. Dort hat mich dann eine Magenverstimmung eingeholt. Da sass ich dann längere Zeit auf der Bordtoilette. Details erspare ich euch... Als es mir dann einigermassen wieder besser ging besuchten wir die Burg von Ali Pascha. Na ja von Aussen sieht sie recht imposant aus. Im Innern dann diverse Räume die so alle in etwa ähnlich aussahen. Da nützten auch die Schilder wie "Munitionslager", "Küche" oder "Schlafplätze" nichts. Sah alles gleich aus. Aber wenn man dort ist, sollte man sich die Burg schon anschauen! Der Eintritt war mit 300 Lek (3 Franken) dann auch nicht überrissen teuer.

Burg Ali Pascha in Porto Palermo.
Danach ging es weiter, weiter, weiter – so lange südwärts, bis das Navi schon leicht genervt „Sarandë“ murmelte. Dort lag dann auch unser letzter Hafen in Albanien, aber vorher wollten wir natürlich noch ein bisschen Abenteuer einbauen.
Südlich von Sarandë haben wir erst einmal geankert und sind mit dem Dinghi Richtung Ruinen von Butrint gefahren. Der erste Plan war: „Wir ankern einfach im Fluss, das steht ja so in der Seekarte.“ Die Polizei sah das anders. Sehr anders. Sie schickte uns freundlich, aber mit der Art von Autorität, die entsteht, wenn jemand eine Uniform mit Waffe trägt und wir nur ein Dinghi haben, wieder weg. Also gut – wir wollten uns ja nicht mit den albanischen Obrigkeiten anlegen. Also raus aus dem Fluss, ankern, Dinghi runter, und los ging’s nach Butrint. Dort gab es dann – Überraschung – viele alte Steine.
Am nächsten Tag tuckerten wir zurück nach Sarandë. Noch einmal albanisch essen, bevor es endgültig weitergeht. Ich habe den Kellner entscheiden lassen – ein mutiger Schritt, denn man weiss ja nie, ob man danach ein Gedicht über die lokale Küche schreibt oder den Notarzt ruft. Aber: War richtig gut!
Am nächsten Morgen kam unsere Agentin Jelja an Bord. Sie nahm die Pässe mit, verschwand kurz, und nach ein paar Minuten war das ganze Auscheck‑Prozedere erledigt. So schnell, dass man fast dachte, sie hätte einen geheimen „Turbo‑Schalter“ im Büro.
Und hier nun der Film - Teil 2 - über unseren Albanientörn!

Die L'art de vivre im Stadthafen von Sarande
Anschliessend ging es weiter nach Griechenland. Und ich sage es mit aller Liebe: Wenn man das Ein- und Ausklarieren in Kroatien, Montenegro und Albanien mit Griechenland vergleicht, dann gewinnt Griechenland… den letzten Platz. Mit Abstand. Mit Pokal. Mit Siegerehrung. Im Hafen von Korfu, der ungefähr die Fläche eines mittelgrossen Kantons hat, läuft man sich die Füsse platt. Vom Harbour Master zum Zoll und Polizei und wieder zurück zum Harbour Master – ein echter Behörden‑Triathlon bei 30 Grad am Schatten. Am Ende durfte ich das Transitlog im Internet noch einmal neu machen, weil die Daten nicht zu 100 % den Vorstellungen des Zolls entsprachen. Das System für das Transitlog ist zwar „einigermaßen gut geführt“, aber man gibt gewisse Angaben so oft ein, dass man sich fragt, ob man nicht langsam eine Beziehung zu ihnen aufbaut. Nach zwei Stunden war es dann geschafft. Zwei Stunden! Wir konnten den welligen Platz im Hafen verlassen – und an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an meine Fenderbretter, die tapfer jeden Schwell abgefangen haben wie Bodyguards im Hafenmilieu.

Bereit zum Einklarieren!